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Buch 97 / 2008

21. Februar 2009 (14:34)
bored

wo?: Wien
wie?: bored

David Wellington: 99 Coffins (2007)

Dt. Titel: Krieg der Vampire


Meine Bewertung:

 

Meinung
99 Coffins ist quasi die Fortsetzung von 13 Bullets, beide Bücher können aber durchaus auch für sich alleine gelesen werden.

Als „historische Vampirgeschichte“ ist es völlig anders aufgebaut, als der Vorgängerroman, da sich jeweils ein Kapitel aus der Gegenwart mit einem Kapitel in der Vergangenheit (Gettysburg zur Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges) abwechselt. Diese Kapitel aus 1863 werden in Form von Briefen oder Berichten der damaligen Soldaten konstruiert und ergeben zusammengefügt eine Antwort auf die Herkunft der 99 gefundenen Särge.

Jemand, der sich wenig mit der Geschichte der Zeit auskennt und sich auch wenig dafür interessiert, wird bei diesen Einschüben vermutlich schnell gelangweilt sein und sie vielleicht sogar zu überspringen, um nur der Geschichte der Gegenwart zu folgen. Diese ist zwar spannend und blutig 13 Bullets, aber schon fast ein bisschen zuviel des Guten. Während Caxton und Arkeley damals bereits mit einer handvoll Vampiren überfordert waren, sehen sie sich jetzt mit einer potentiellen Armee von Vampiren konfrontiert und die weinerliche, unsichere Caxton mutiert plötzlich zu Wonder Woman.

Eher weniger gelungen.


Buch 92 / 2008

21. Februar 2009 (14:16)
scared

wo?: Wien
wie?: scared

David Wellington: 13 Bullets (2006)

Dt. Titel: Der letzte Vampir


Meine Bewertung:

Meinung
Eines ist sicher: Nach dem Lesen von 13 Bullets verbindet man mit Vampiren keine romantischen Vorstellungen von gutaussehenden, verführerischen Gestalten mehr. Wellington's Vampire sind mit ihren kahlen Köpfen, spitzen Ohren und  ihren an Haie erinnernden Zahnreihen genauso hässlich wie tödlich. Sie machen Jagd auf jeden, der lebt. Statt mit einer fast unscheinbaren Bisswunde am Hals, bleiben ihre Opfer mit halbem Gesicht und weggerissenen Schultern zurück und offenbar hat ihnen auch niemand gesagt, dass man mit dem Essen nicht spielen soll. Bei ihnen heißt Spielen natürlich nicht, ein bisschen Blut vom bebenden Busen einer hilflosen Schönen zu naschen (nichts gegen Anne Rice...) , sondern es geht ähnlich brutal zu, wie beim Fressen (Blutsaugen kann man das wohl kaum noch nennen) selbst. Da kann es schonmal vorkommen, dass ein paar Finger abgebissen werden.
Eine spannende, actionreiche story, die mit viel Blut aber wenig Schnulz besticht. Allein die Hauptpersonen sind etwas gewöhnungsbedürftig, Arkeley ist etwas zu unmenschlich und Caxtion etwas zu weinerlich. Aber wer braucht schon sympathische Protagonisten, wenn er Angst und Schrecken haben kann.



Buch 15 / 2009

21. Februar 2009 (12:55)
excited

wo?: Friedhof
wie?: excited

Neil Gaiman: The Graveyard Book (2008)

Dt. Titel: Das Graveyard-Buch


Meine Bewertung:


Autor + Inhalt )


Meinung
Ein Baby taucht nachts plötzlich auf einem Friedhof auf. Dessen Bewohner beschließen, es bei sich aufzunehmen, zu erziehen und zu beschützen. In den folgenden Jahren sind die Geister seine neue Familie, der Friedhof sein Zuhause. Er eignet sich einige Tricks an, von denen normale Jungen in seinem Alter nur träumen können: er kann sich unsichtbar machen oder durch Wände gehen, er erlebt Abenteuer in geheimen Grabkammern, trifft auf Ghuls und Hexen. Doch so heimisch er sich zwischen den Gräbern fühlt, so fremd ist ihm die Menschenwelt. Es ist ihm verboten, den Friedhof zu verlassen, da es "draußen" zu gefährlich ist, denn der Mörder seiner Familie hat ihn nach all den Jahren noch nicht vergessen.
Die Geschichte klingt völlig fantastisch, aber irgendwie auch vertraut. Spätestens, wenn man in der Danksagung liest, dass Gaiman sich vom Dschungelbuch inspirieren ließ, kommt das Aha-Erlebnis. Mowgli wird zu Bod, der Dschungel zum Friedhof, Shir Khan zu Jack.

Aber natürlich ist Das Graveyard-Buch (so der deutsche Titel) mehr als eine Adaption des Dschungelbuch. Eine bezaubernde, fesselnde Geschichte, mit einem sympathischen Helden, seinen skurrilen Geisterfreunden, seinem mysteriösen Beschützer Silas und einigen fiesen Fieslingen. Abgerundet wir das Ganze durch eine Handvoll Illustrationen von Chris Riddell. Auf jeden Fall lesenswert.

Buch 14 / 2009

19. Februar 2009 (19:20)
bitchy

wo?: Wien
wie?: bitchy

Stephenie Meyer: New Moon (2006)



Dt. Titel:
Bis(s) zur Mittagsstunde

Meine Bewertung:


 


Autorin + Inhalt )

Meinung
Wieviele Seiten hatte dieses Buch, bitte? Den ersten Band fand ich ja ok (obwohl ich die Edward Hysterie wie gesagt nicht nachvollziehen kann), aber Teil 2 war teilweise einfach nur mies.

Am Anfang gings ja noch, aber sobald sie umgezogen sind... Das war mir eindeutig zu viel Drama (OhneinEdwardistwegichmussSterbenBuhu). Daraufhin musste man sich seitenlang durch Bellas kindische Gedanken und Minderwertigkeitskomplexe quälen, manchmal dachte ich: Wenn Bella jetzt nicht bald Selbstmord begeht, dann muss ich es tun.

Im Gegensatz zu Edward fand ich Jacob zumindest süß und die story um ihn hat mir auch gefallen (zumindest bis der "erwachsene" Jacob zum Steinzeitmenschen mutiert, sobald er mit Vampiren konfrontiert ist),  aber leider zerstört Bellas Gejammer zwischendurch einfach den Lesefluß.

Die einzige Stelle im Buch, wo ich wirklich gern weitergelesen hab, weils spannend war, war die Episode in Italien. Natürlich wegen den andren Vampiren. (Obwohl ich mich gefragt hab, wieso Bella gegen alle Kräfte immun ist, aber damals in Band 1 konnte Jasper sie doch beeinflussen, oder täusch ich mich?)  Da hätte man einiges herausholen können, aber wieso sollten  die LeserInnen noch mehr über die Vampire erfahren wollen, wenn sie über Bella lesen können? (HeulheulichwarzwargradZeugineinesMassenmordsaberichdarfnichtweinenweilichsonstEdwardsschönesGesichtnichtsehenkann.)

Woran liegt es eigentlich, dass der meist viel schwächere zweite Band immer mehr Seiten halt als der Erstling?
Aber bei aller Kritik muss ich gestehen, dass ich trotzdem auf Band 3 neugierig bin, denn ich will wissen, wie sich die Sache zwischen den Edward + Jacob entwickelt bzw. ob Bella dann schon ein Vampir wird. Wäre ja interessant, ob sie dann noch immer so eine Dramaqueen ist.

Buch 10 / 2009

19. Februar 2009 (18:57)
amused

wo?: Wien
wie?: amused

Stephenie Meyer: Twilight (2005)



Dt. Titel:
Bis(s) zum Morgengrauen

Meine Bewertung:


 


Autorin + Inhalt )


Meinung
Also zunächst mal war ich ein bisschen enttäuscht, da es ja eigentlich kein Vampirroman ist, sondern eine Teenie-Schnulze. Zumindest am Schluss hatte ich Hoffnung auf ein bisschen Vampir-Action, aber wenn die Erzählerin ausgeknocked ist ... 

Ehrlich gesagt finde ich es faszinierend, dass Stephenie Meyer mit dem Buch so ins Schwarze getroffen und so einen Hype ausgelöst hat. Vor allem Edward lässt ja die Leserinnenherzen höher schlagen, was ich nicht ganz nachvollziehen kann.
Er ist halt so das Stereotyp des Traummannes aller Mädls, die noch immer offen oder insgeheim auf darauf hoffen, dass ihr Prinz in strahlender Rüstung auf seinem weißen Roß angaloppiert kommt, um sie zu retten. Er ist halt waaaahnsinnig gutaussehend, interessiert sich aber seinerseits natürlich Null für wahnsinnig gutaussehende Mädchen, sondern nur für Bella (und damit hat ja auch die Durchschnittsleserin eine Chance). Er ist muskulös, riecht gut, ist intelligent, hat viel Geld und fährt schnelle Autos. Er liebt das Mädl SO sehr und hat ein riesiges Verlangen (vampirisch + menschl ) nach ihr, aber eine noch viel riesigere Selbstbeherrschung (also sind doch nicht alle Jungs Schweine). Und natürlich interessiert er sich für jede kleinste Kleinigkeit aus ihrem Leben, kennt ihre Lieblingsmusik, ... Ein bisschen Bad Boy dazu, aber seiner Freundin würd er natürlich NIE was tun, blablabla.
Dass er ein Vampir ist, ist halt noch ein Plus, das macht ihn ein bisschen mysteriöser.

Lustig, dass das ausreicht, um die Leserinnen so wuschig zu machen. Ich meine, der Kerl ist fast 100 Jahre alt und das ist ALLES was wir von ihm zu hören kriegen? Was hat er denn die ganze Zeit getrieben? Überhaupt wird ja mit den Infos über die Vergangenheit der Vampire sehr sparsam umgegangen. Und wenn dann mal was kommt, dann ist es so unspannend oder unsinnig. Die Sache mit Alice? Ich dachte nur WTF?

Aber insgesamt ist es eh ganz nett. Es liest sich halt sehr flott, weil man nur der "story" hinterherjagen kann, ohne auf den Stil zu achten. Den fand ich zwar ziemlich simpel, aber sooo schlecht nun auch wieder nicht. Aber ich hab das Buch ja auf Englisch gelesen und da ist mein Sprachgefühl natürlich nicht so ausgeprägt.

Ja, ich glaube, wenn ich das nervige Drumherum und den Trubel um Edward ausblende, dann war es doch zumindest sehr unterhaltsam und schön zu lesen. Den Film fand ich übrigens überraschenderweise auch ziemlich amüsant.

Buch 9 / 2009

19. Februar 2009 (13:38)
disappointed

wo?: Paris
wie?: disappointed

Claude Klotz: Der Vampir von Paris (1974)




Originaltitel:
Paris-vampire (französisch)

Meine Bewertung:


 

Autor + Klappentext )

Meinung
Obwohl auf dem Buchcover von einem Horrorroman die Rede ist, und die Covergestaltung eher einen Schundroman erwarten lässt, ist Der Vampir von Paris in meinen Augen eher eine Parodie auf Dracularomane und Verfilmungen.
Zunächst bekommt Dracula auf "natürlichem Weg" einen Sohn - wo hat man das schon gehört? -, dann bekommt dieser in seinen ersten Lebensjahren Blut im Fläschchen. Nachdem die beiden schließlich aus ihrer Burg vertrieben werden, trennen sich ihre Wege und Dracula Junior verschägt es nach Paris, wo das Leben ihm übel mitspielt. Er muss sich als Nachtwächter durchschlagen und hat schon seit Ewigkeiten kein Blut mehr getrunken, da die Menschen vor Ferdinand dem Ausländer mehr Abscheu empfinden, als vor Ferdinand dem Vampir. Da er mit den vampirüblichen Mitteln nicht zum Ziel kommt, beschließt er, eine Blutbank zu plündern, endet jedoch schließlich selbst als Blutspender.
Sein Vater hat unterdessen den großen Durchbruch als Filmstar geschafft, und spielt in zahlreichen Vampirfilmen die Rolle des Dracula. Es erscheint nur logisch, dass er als die ideale Verkörperung des Grafen betrachtet wird, spielt er doch quasi sich selbst.

Die Verfilmung des Buches, Die Herren Dracula, treibt diesen Aspekt noch auf die Spitze, denn Dracula (Senior) wird von niemand anderem als Christopher Lee dargestellt - nach seinem Erfolg in zahlreichen Draculafilmen, wohlgemerkt. Somit spielt Christopher Lee, der selbst unzählige Male als Dracula vor der Kamera stand, den "echten" Dracula, der einen fiktiven Dracula spielt. Schräger geht es wohl nicht mehr.

So sind Buch und Film auf jeden Fall recht amüsant, jedoch ufert das Ganze teilweise ein bisschen aus. Nach dazu werden durch den Stempel "Horror-Roman" auf dem Cover ganz andere Erwartungen geweckt und so war ich doch ziemlich enttäuscht.

Buch 13 / 2009

19. Februar 2009 (13:01)
content

wo?: Tri-Cities
wie?: content

Patricia Briggs: Bone Crossed (2009)



Dt. Titel:
noch nicht übersetzt

Meine Bewertung:


 


Autorin + Inhalt )

Meinung
In Band 4 wird es wieder vampirisch. Zunächst taucht Mercy's Vampirfreund (ja, der mit dem Scooby-Mobil) plötzlich halbtot (oder wie nennt man einen halbtoten Untoten?) in ihrem Haus auf und dann malt jemand an X in Form zweier gekreuzter Knochen an die Tür von Mercy's Werkstatt. Ein Zeichen dafür, dass die Vampire sie als Verräterin betrachten und sie dafür zur Rechenschaft ziehen wollen. Grund dafür ist, einmal ganz abgesehen von dem bekanntermaßen grundsätzlich freundlichen Naturell der Vampire, in Blood Bound (Band 2 der Reihe) zu finden. Als Mercy daraufhin die Stadt verlässt, um ihre Freunde nicht in Gefahr zu bringen und nebenbei einer alten Schulkollegin einen Gefallen zu tun, gelangt sie quasi vom Regen in die Traufe.

Auch dieser Band ist wieder sehr unterhaltsam, auch wenn die Geschichte etwas vorhersehbar ist.

Buch 11 / 2009

19. Februar 2009 (12:14)
surprised

wo?: Tri-Cities
wie?: surprised

Patricia Briggs: Iron Kissed (2008)



Dt. Titel:
Spur der Nacht

Meine Bewertung:


 


Autorin + Inhalt )


Meinung

Iron Kissed ist der 3 Band der Mercy Thompson Reihe und, meiner Meinung nach, bisher der Beste. Die Charaktere sind mittlerweile einigermaßen ausgereift, sodass ich endlich eine gewisse Beziehung zu ihnen aufbauen und mit ihnen "mitleben" konnte. Mercy's früherer Boss, Zee, hat sich mittlerweile zu einer meiner Lieblingsfiguren gemausert und da sich die Handlung vor allem um ihn dreht - schließlich steht er unter Mordverdacht -, fand ich das Ganze auch ziemlich spannend. Vor allem bekommt man endlich einige Einblicke in seine Vergangenheit, denn bisher wusste Mercy (und der/die LeserIn) nur, dass er eine Fee (? englisch: fae), mit beträchtlicher Macht ist, und als eine der wenigen Fee keinen Schaden durch den Kontakt mit Eisen nimmt (daher der Titel Iron Kissed), sondern sogar damit arbeitet - war er doch vor Mercy der Besitzer ihrer Autowerkstatt.
Auch über die anderen Feen, die seit ihrem "Coming Out" in einer Art Reservat leben, erfährt Mercy mehr, als ihr gut tut, denn die Grauen Lords sind bemüht, die Menschen nur so wenig wie möglich über die Feen wissen zu lassen, auf keinen Fall jedoch die wahren Ausmaße ihrer Macht. Als dann einige (gar wundersame!) Artefakte der Feen in die Hände der Menschen gelangen, droht die Situation zu eskalieren.

Auch wenn die story teilweise ein bisschen zu fantastisch wirkt, ist sie doch spannend erzählt und macht Lust auf die Fortsetzung. Schon allein deshalb, weil sich Mercy auf den letzten Seiten endlich zwischen Samuel und Adam entscheidet. So ganz ohne Liebe kommt eben kein Buch aus und das ist gut so.

Buch 6 / 2009

Dimitry Glukhovsky: Metro 2033 (2005)

Originaltitel: Метро 2033 (russisch)



Meine Bewertung:

Autor + Inhalt )


Meinung
Wow. Schon nach einigen Seiten war ich völlig von der Geschichte gefesselt. Zwar haben mich am Anfang die russischen Namen der Metrostationen und ihre Relation zueinander sehr verwirrt, aber dann hab ich zum Glück den Metroplan im Buch entdeckt.

Besonders spannend ist das Buch deshalb, weil das Moskauer U-Bahnnetz und seine Bewohner eine Art Mikrokosmos darstellen, in dem sich teilweise gewisse gesellschaftliche Strukturen und Phänomene der Welt "davor" (also bevor sie in die Metro flüchten mussten) wiederholen.
So errichten die Menschen in den Stationen ihre Behausungen, sie lieben, streiten, betreiben Handel, bekriegen sich. Es gibt Faschisten, Terroristen, Freiheitskämpfer, Sektierer, Kanibalen, Kriege, Bündnisse, Handelsverträge. Einige versuchen ihren Kindern, die noch nie das Tageslicht gesehen haben, ein Leben zu bieten, dass so nahe an "davor" herankommt, wie möglich. Andere verkaufen ihre Kinder in die Prostitution um sich selbst ein möglichst gutes Leben zu bieten.
Andererseits bedingt die neue Lebenssituation neue Entwicklungen. Neue Götter werden erfunden um Hoffnung zu geben.. Die Männer, die unter Lebensgefahr an die Oberfläche gehen um Bücher, Technik und anderes zu beschaffen, werden als Helden gefeiert. Denn an der Oberfläche hat die radioaktive Strahlung schreckliches mit Flora und Fauna angerichtet und diese Auswüchse drohen in die Metro einzudringen.

Trotz reichlich Spannung und einigen fantastischen Elementen habe ich den Roman vor allem als Gesellschaftskritik gelesen. Zuerst zerstört sich die Menschheit mit ihrem Hang zur Technik selbst und als sich einige Menschen etten können machen sie genau dort weiter, wo sie aufgehört haben. Es sind weniger die Gefahren von außen, als die inneren Gefahren, von denen die Bewohner bedroht werden.

Ich kann nur jedem empfehlen, mit der Hauptperson Artjom das Moskauer Metrosystem zu erkunden und mit ihm 764 Seiten lang zu staunen, zu fürchten, Mut zu fassen, neue Erkenntnisse zu gewinnen, Bekanntschaften zu schließen und am Ende des Buches eine große Entdeckung zu  machen.




Nobelpreisträger für Literatur

16. Februar 2009 (12:08)
creative

wo?: Bruxelles
wie?: creative
was?: Pink Floyd - Wish You Where Here


Nobelpreisträger, gelesen 2007 / 2008


2007: Doris Lessing (Vereinigtes Königreich)
„der Epikerin weiblicher Erfahrung, die sich mit Skepsis, Leidenschaft und visionärer Kraft eine zersplitterte Zivilisation zur Prüfung vorgenommen hat“
Gelesen 2008: The Cleft
Alle Rezensionen zur Autorin (1)

2006: Orhan Pamuk (Türkei)
„der auf der Suche nach der melancholischen Seele seiner Heimatstadt Istanbul neue Sinnbilder für Zusammenstoß und Verflechtung der Kulturen gefunden hat“
Gelesen 2007: Das neue Leben
Alle Rezensionen zum Autor (1)

2005: Harold Pinter (Vereinigtes Königreich)
„der in seinen Dramen den Abgrund unter dem alltäglichen Geschwätz freilegt und in den geschlossenen Raum der Unterdrückung einbricht“
Gelesen 2007: The Homecoming
Alle Rezensionen zum Autor (1)

2004: Elfriede Jelinek (Österreich)
„für den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen“
Gelesen 2007: wir sind lockvögel, baby
Alle Rezensionen zur Autorin (1)

2003: John Maxwell Coetzee (Südafrika / Sprache: Englisch)
„stellt in zahlreichen Verkleidungen die überrumpelnde Teilhabe des Außenseitertums dar“
Gelesen 2008: Disgrace + In the Heart of the Country
Alle Rezensionen zum Autor (2)

2002: Imre Kertész (Ungarn)
„für ein schriftstellerisches Werk, das die zerbrechliche Erfahrung des Einzelnen gegenüber der barbarischen Willkür der Geschichte behauptet“
Gelesen 2008: Roman eines Schicksallosen
2007: Detektivgeschichte

2001:

2000: Gao Xingjian (Frankreich / Sprache: Chinesisch)
„für sein Werk von universaler Gütigkeit, bitterer Einsicht und sprachlichem Sinnreichtum“
Gelesen 2008: Der Berg der Seele

1999: Günter Grass (Deutschland)
„weil er in munterschwarzen Fabeln das vergessene Gesicht der Geschichte gezeichnet hat“
Gelesen 2008: Das Treffen in Telgte

1998: José Saramago (Portugal)
„für sein Werk, dessen Parabeln die Menschen die trügerische Wirklichkeit fassen lassen“
Gelesen 2008: Die Stadt der Blinden

1997:
1996:
1995:


1994: Kenzaburō Ōe (Japan)
„für seine Erschaffung einer Welt im Werk, in der sich Leben und Mythos zu einem erschütternden Bild des Menschen in der Gegenwart verdichten“
Gelesen 2008: Reißt die Knospen ab

1993: Toni Morrison (Vereinigte Staaten)
„für ihre literarische Darstellung einer wichtigen Seite der US-amerikanischen Gesellschaft durch visionäre Kraft und poetische Prägnanz“
Gelesen 2007: Sehr blaue Augen

1992:

1991: Nadine Gordimer (Südafrika / Sprache: Englisch)
„für ihre epische Dichtung, die der Menschheit einen großen Nutzen erwiesen hat und durch die tiefen Einblicke in das historische Geschehen dazu beiträgt, dieses Geschehen zu formen“
Gelesen 2008: July's People

1990:
1989:
1988:
1987:
1986:
1985:
1984:
1983:


1982: Gabriel García Márquez (Columbien)
für seine Romane und Erzählungen, in denen sich das Phantastische und das Realistische in einer vielfacettierten Welt der Dichtung vereinen, die Leben und Konflikt eines Kontinents widerspiegeln“
Gelesen 2007: Von der Liebe und anderen Dämonen
Irgendwann gelesen: Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Hundert Jahre Einsamkeit, Chronik eines angekündigten Todes
Alle Rezensionen zum Autor (1)

1981: Elias Canetti (Vereinigtes Königreich / Sprache: Deutsch)
„für sein schriftstellerisches Werk, geprägt von Weitblick, Ideenreichtum und künstlerischer Kraft“
Gelesen 2007: Das Augenspiel. Lebensgeschichte 1931-1937 + Die Blendung + Party im Blitz + Die gerettete Zunge. Geschichte einer Jugend + Der Ohrenzeuge
Gehört 2007: Komödie der Eitelkeit + Elias Canetti. Das Hörwerk
Irgendwann gelesen: Komödie der Eitelkeit
Alle Rezensionen zum Autor (3)

1980:
1979:


1978: Isaac Bashevis Singer (Polen)
„für seine eindringliche Erzählkunst, die mit ihren Wurzeln in einer polnisch-jüdischen Kulturtradition universale Bedingungen des Menschen lebendig werden lässt“
Gelesen 2008: Eine Kindheit in Warschau

1977:
1976:
1975:
1974:
1973:


1972: Heinrich Böll (Deutschland)
„für eine Dichtung, die durch ihre Verbindung von zeitgeschichtlichem Weitblick und liebevoller Gestaltungskraft erneuernd in der deutschen Literatur gewirkt hat“
Gelesen 2008: Ansichten eines Clowns
Alle Rezensionen zum Autor (1)


1971: Pablo Neruda (Chile)
„für eine Poesie, die mit der Wirkung einer Naturkraft Schicksal und Träume eines Kontinents lebendig macht“
Gelesen 2008: Hungrig bin ich, will deinen Mund

1970: Alexander Solschenizyn (Sowjetunion)
„für die ethische Kraft, mit der er die unveräußerliche Tradition der russischen Literatur weitergeführt hat“
Gelesen 2008: Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch
Alle Rezensionen zum Autor (1)

1969: Samuel Beckett
(Irland / Sprache: Englisch o. Französisch)
„für eine Dichtung, die in neuen Formen des Romans und des Dramas die künstlerische Aufrichtung des Menschen aus seiner Verlassenheit erreicht“
Gelesen 2009: En attendant Godot

1968:
1967:
1965:
1964:
1963:


1962: John Steinbeck (Vereinige Staaten)
„für seine einmalige realistische und phantasievolle Erzählkunst, gekennzeichnet durch mitfühlenden Humor und sozialen Scharfsinn“
Gelesen 2008: Of Mice and Men

1961:
1960:
1959:


1958: Boris Pasternak (UdSSR) [nicht angenommen]
„für seine bedeutende Leistung sowohl in der zeitgenössischen Lyrik als auch auf dem Gebiet der großen russischen Erzähltradition“
Gelesen 2009: Doktor Shiwago

1957:
1956:
1955:
1954:
1953:
1952:
1951:
1950:


1949: William Faulkner (Vereinigte Staaten)
„für seine kraftvolle und künstlerisch selbständige Leistung in Amerikas Romanliteratur“
Gelesen 2007: The Sound and the Fury
Alle Rezensionen zum Autor (1)

1948:

1947: André Gide
(Frankreich)
„für seine weitumfassende und künstlerisch bedeutungsvolle Verfasserschaft, in welcher Fragen und Verhältnisse der Menschheit mit unerschrockener Wahrheitsliebe und psychologischem Scharfsinn dargestellt werden“
Gelesen 2007: La symphonie pastorale

1946: Hermann Hesse
(Schweiz)
„für seine inspirierte Verfasserschaft, die in ihrer Entwicklung neben Kühnheit und Tiefe zugleich klassische Humanitätsideale und hohe Stilwerte vertritt“
Gelesen 2007: Siddhartha, Demian
Irgendwann gelesen: Das Glasperlenspiel, Der Steppenwolf
Alle Rezensionen zum Autor (1)

1945:
1944:

1943: nicht verliehen
1942: nicht verliehen
1941: nicht verliehen
1940: nicht verliehen
1939:
1938:
1937:
1936:
1935:
nicht verliehen
1934:
1933:
1932:
1931:
1930:


1929: Thomas Mann (Weimarer Republik)
„vornehmlich für seinen großen Roman ‚Buddenbrooks‘, der im Laufe der Jahre eine immer mehr sich festigende Anerkennung, als ein klassisches Werk der zeitgenössischen Literatur gewonnen hat“
Gelesen 2008: Tonio Kröger / Mario und der Zauberer
Gelesen 2007: Der Tod in Venedig
Alle Rezensionen zum Autor (2)

1928:
1927:
1926:


1925: Georg Bernard Shaw (Irland)
„für seine sowohl von Idealismus als auch von Humanität getragene Verfasserschaft, deren frische Satire sich oft mit einer eigenartigen poetischen Schönheit vereint“
Gelesen 2007: Mrs. Warren's Profession, Pygmalion


Quelle: Wiki

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