Buch 97 / 2008
David Wellington: 99 Coffins (2007)
![]() | Dt. Titel: Krieg der Vampire Meine Bewertung: |
Meinung
99 Coffins ist quasi die Fortsetzung von 13 Bullets, beide Bücher können aber durchaus auch für sich alleine gelesen werden.
Als „historische Vampirgeschichte“ ist es völlig anders aufgebaut, als der Vorgängerroman, da sich jeweils ein Kapitel aus der Gegenwart mit einem Kapitel in der Vergangenheit (Gettysburg zur Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges) abwechselt. Diese Kapitel aus 1863 werden in Form von Briefen oder Berichten der damaligen Soldaten konstruiert und ergeben zusammengefügt eine Antwort auf die Herkunft der 99 gefundenen Särge.
Jemand, der sich wenig mit der Geschichte der Zeit auskennt und sich auch wenig dafür interessiert, wird bei diesen Einschüben vermutlich schnell gelangweilt sein und sie vielleicht sogar zu überspringen, um nur der Geschichte der Gegenwart zu folgen. Diese ist zwar spannend und blutig 13 Bullets, aber schon fast ein bisschen zuviel des Guten. Während Caxton und Arkeley damals bereits mit einer handvoll Vampiren überfordert waren, sehen sie sich jetzt mit einer potentiellen Armee von Vampiren konfrontiert und die weinerliche, unsichere Caxton mutiert plötzlich zu Wonder Woman.
Eher weniger gelungen.














